Die roten Matrosen – Hintergründe und Personen

Die Novemberrevolution 1918 begann mit einer Matrosenrevolte am 4. November in Kiel und breitete sich als spontane Volksbewegung über das Land aus. Endlich wurde am 9. November in Berlin die Republik verkündet und der längst verlorene I. Weltkrieg wenige Tage später beendet.
„Rote Matrosen“ traten vielerorts als bewaffnete Hüter der neuen Ordnung in Erscheinung. In Berlin wurde die mehrere tausend Mann starke „Volksmarinedivision“ ins Leben gerufen. Einen legendären Ruf erlangte diese Formation durch die Weihnachtskämpfe 1918, ihr Ende fand sie 1919, durch das von Freikorps gegen die Linken geführte Märzmassaker. Doch auch in den späteren bewaffneten Auseinandersetzungen spielten Aktivisten aus den Reihen der Matrosen eine Rolle.
Welche Persönlichkeiten machten die „roten Matrosen“ aus und wie spielte sich die Geschichte konkret ab? Diesen Fragen wird der Vortrag von Bernd Langer nachgehen.

Daten

2015

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DIN A6

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